Steuerreform: “Politiker müssten ihre Pfründe opfern”

Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

12.09.2014 | 16:15 | von Hellin Sapinski (DiePresse.com)

Am “überbordenden Staatsapparat” trage vor allem die ÖVP Schuld, sagt Steuerrechtsexperte Werner Doralt. Die Landtage hätten das “Gehirnschmalz einer Kopiermaschine”.

Die Presse: Seit Monaten wird über die Steuerreform debattiert. Geschehen ist noch nichts. Warum?
Werner Doralt: Eine Steuerreform ohne Einsparungen wird die Steuerquote nicht reduzieren. Die Politiker sind aber nicht an einer Verwaltungsreform interessiert, denn sie müssten ihre Pfründe opfern. Konkret: Jede Steuerreform ohne Verwaltungsreform zementiert diese Pfründe. Das ist das Schlimme an der Debatte.

Was braucht eine Steuerreform?
Im Vordergrund steht eine Tarifreform. Der Eingangssteuersatz von derzeit 30 Prozent soll auf 25 Prozent gesenkt werden. Eine Systemreform ist das nicht.

Und die Gegenfinanzierung?
Die Grundsteuer gehört sicher reformiert. Der Verfassungsgerichtshof hat sie nur nicht aufgehoben, weil sie eine Bagatellsteuer ist; die ungleiche Besteuerung bewegt sich im Bagatellbereich.

Doch die Grundsteuer trifft vor allem Besitzer von Eigentumswohnungen und Häuselbauer.
Sie ist aber…

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